„Was kostet eine Website?" ist wie „Was kostet ein Auto?" — die ehrliche Antwort ist „kommt darauf an". Aber das hilft dir nicht weiter. Deshalb schlüsseln wir hier auf, woraus sich der Preis zusammensetzt, welche Größenordnungen realistisch sind und wo versteckte Kosten lauern.

Die zwei Arten von Kosten

Wichtig ist die Unterscheidung: Es gibt einmalige Kosten (die Website bauen) und laufende Kosten (sie betreiben und pflegen). Ein niedriger Baupreis nützt wenig, wenn danach jeder Handgriff extra kostet — und eine „kostenlose" Baukastenseite kann dich über Zeit mehr kosten als ein sauberes Projekt.

Was den einmaligen Preis bestimmt

Realistische Größenordnungen (DACH)

Als grobe Orientierung für professionelle Anbieter: Eine solide Website für einen lokalen Betrieb liegt meist im Bereich rund 1.500 bis 4.000 € einmalig. Deutlich darunter bewegt man sich oft im Baukasten-Selbstbau; deutlich darüber bei Sonderfunktionen oder Shops. Laufende Betreuung (Updates, Hosting, kleine Änderungen, SEO) wird üblicherweise monatlich abgerechnet. Das sind Richtwerte, keine Festpreise — seriös ist immer ein Angebot auf deinen konkreten Fall.

Die dritte Option: mieten statt kaufen

Die meisten Anbieter kennen nur ein Modell — du zahlst einmalig und die Seite gehört dir. Das ist fair, hat aber einen Haken: Du legst vierstellig vor, bevor du weißt, ob die Seite dir überhaupt Anfragen bringt. Und danach bist du für Hosting, Updates und Änderungen selbst zuständig.

Die Alternative ist ein Mietmodell: Statt einmalig ein paar tausend Euro zahlst du einen monatlichen Betrag — bei uns ab 149 € im Monat, ohne Setup-Kosten. Darin stecken Website, Hosting, SSL, Domain und kleine Änderungen. Läuft es nicht, kündigst du monatlich; die Seite läuft dann bei uns weiter und geht offline. Willst du sie behalten, kaufst du sie jederzeit einmalig.

Rechnerisch ist das kein Rabatt, sondern eine andere Verteilung: Über zwei Jahre zahlst du bei der Miete ähnlich viel wie beim Kauf — dafür trägst du kein Vorab-Risiko und die laufenden Posten sind schon drin. Wer lieber besitzt, fährt mit dem Einmalkauf besser. Wer erst sehen will, ob es funktioniert, mit der Miete.

Die versteckten Kosten

Worüber selten jemand spricht: Hosting und Domain, SSL-Zertifikat, Wartung und Sicherheitsupdates, Änderungen nach dem Launch — und die größte verdeckte Position: eine Website, die zwar existiert, aber keine Kunden bringt. Die billigste Seite ist die teuerste, wenn niemand sie findet oder niemand darüber anfragt.

Der eigentliche Maßstab: Was bringt sie zurück?

Eine Website ist kein Kostenpunkt, sondern eine Investition. Die richtige Frage ist nicht „Was kostet sie?", sondern „Was bringt sie mir an Anfragen?". Bringt eine Seite für 2.500 € auch nur ein paar zusätzliche Aufträge im Jahr, hat sie sich meist schnell bezahlt gemacht.

Fazit

Eine professionelle Website ist kein Schnäppchen, aber auch kein Luxus. Achte auf Transparenz: klare Aufschlüsselung von einmalig und laufend, keine versteckten Posten, ein Angebot auf deinen Fall. Und lass dir das Mietmodell zeigen, bevor du vierstellig vorlegst — für viele Betriebe ist es der risikoärmere Einstieg. Genau so arbeiten wir: unsere Pakete starten bei 149 € im Monat, monatlich kündbar, und wer die Seite lieber besitzen will, kauft sie einmalig.